Anrollern am 27. April 2003

Von Inge Schulze

Teilnehmer: Lutz und Claudia mit Sozia Lisa, Reinhold und Ingrid, Gisbert, Inge und Bruno und die Tourenführer Franz und Jutta

Was tut man, wenn es morgens um 8.00 Uhr regnet? Losfahren natürlich, denn vielleicht wird es ja im Hunsrück schöner....

Gesagt getan. Das erste Stück fuhren wir über die Autobahn Richtung Bingen, dann am AB-Kreuz Nahetal weiter bis nach Rheinböllen. Das Wetter wechselt zwischen Niesel, Schutt und Wind, der dann wieder mal etwas trocknet. Im Industriegebiet Simmern machen wir dann die erste Rast auf einem großen Einkaufszentrum-Parkplatz, da ist es überdacht, eine Bäckerei hat auf, schon wird heißer Kaffee aus den Topcases hervorgezaubert und die Welt sieht schon besser aus. Dann wieder über die Hunsrückhöhenstraße weiter bis wir endlich nach ca.135 km unser erstrebtes Ziel Bernkastel-Kues über eine letzte steile Serpentine hinab erreichen.

Unter den Brücken der Moselstadt finden wir ein trockenes Plätzchen zum parken und nun geht es auf Bummeltour, hier ein Pin, ein Souvenir,sogar Hexen wurden gekauft, natürlich nur welche,

die weder Ähnlichkeit mit Rollern oder deren Fahrerinnen hatten, also potthässlich, mit grauslichen Gesichtern und struppigen Besen...

Auf der Suche nach einem Lokal, das uns etwas feuchte Ausflügler aufnimmt, werden wir in einer Seitengasse fündig und landen im „Ältesten Gasthaus“ von Bernkastel. Nach einer ausgedehnten Rast mit frugalem Mahl und einem Spitzen-Cappucino!!!! wagen wir uns wieder hinaus und siehe da, es regnet mal wieder. Doch dann geht es in typischem Aprilwetter an der Mosel entlang bis nach Zell, von wo aus wieder auf die Höhen des Hunsrück zurückgekehrt wird. Unterwegs pfeift der Wind manchmal so, dass man Mühe hat, aufrecht weiterzufahren, doch uns wirft so leicht nichts aus der Bahn. Wieder zurück auf der Autobahn, beschließen wir, noch für einen Kaffee kurz in Ingelheim in unserer Stamm-Bäckerei einzurollern. Nach über 294 km kamen wir etwas zerzaust, aber sonst doch heil wieder in Gustavsburg an. Das Fazit, diese Tour machen wir noch einmal bei Sonnenschein.

Danke Franz, die Strecke war top!!