Wochenende in Eisenach - 6. bis 8. August 2004

Von Inge Schulze

Endlich ist es soweit. Es ist Freitag mittag 13.00 Uhr und wir starten auf der Autobahn, um möglichst schnell unser Ziel zu erreichen. 200 km liegen vor uns und wir wollen um 18.00 Uhr im Hotel sein. Also los. Mit relativ wenig Stau kommen wir gut voran und erreichen kurz nach halb sieben unser Domizil, Das Hotel EISENACHER HOF. Dort werden unsere Roller erst einmal in die Tiefgarage verfrachtet und wir abgefüttert.

Am nächsten Morgen nach ausgiebigem Frühstück wurde beschlossen, die Stadt zu Fuß zu erkunden und nachmittags evtl. mit den Rollern zu Wartburg zu fahren, aber dann haben wir entdeckt, dass die Busse uns auch genauso schnell und vor allem ohne Motorradkleidung anlegen zu müssen , auf die Burg bringen. Hier hat also Luther seine Bibel übersetzt.. Wir wurden gut geführt und wer nicht mitwollte oder konnte, wartete im Cafe auf den Rest der Truppe. Das Lutherhaus haben wir natürlich auch besucht und festgestellt, dass auch hier im Eisenach noch viel renoviert werden muss, aber man sieht den Fortgang. . Den Rest des Mittags benutze jeder zu seiner freien Verfügung was dazu führte, dass alle sich in einem Cafe wieder trafen... Dank großzügiger Spende eines frischgebackenen Opas fiel dieser Cafebesuch nicht so schwer in der Haushaltskasse auf wie das Abendessen, dass wir in unserem Hotel gebucht hatten. Junker Jörgs Tafelrunde... Essen wie früher, ohne Besteck, wer das mißachtete wurde ausgepeitscht, trinken nur mit Trinkspruch laut vernehmlich ALL VOLL...

Zwischendurch Auftritt von Luther mit Ermahnungen, die uns heute noch bewegen .. Unser "Ältester" wurde gelobt, da er einen flotten Trinkspruch hinschmetterte, der ihn vor Trunkenheit rettete. Wäre der Spruch schlecht ausgefallen, wäre seine Strafe gewesen 2 Liter Met aus dem Horn zu trinken . Na ja, Strafe? Aber er mußte auch sein "Gesinde" einkleiden, was er unter viel Gelächter meisterte. Nachdem wir alle entweder singen, tanzen, trommeln und dann auch noch klatschen,johlen etc. mußten, war die Stimmung am Kochen und keiner wußte nachher so richtig wie und wann er ins Bett gefunden hatte..Mitternacht war vorüber...

Der Heimweg führte uns nach einem ausgiebigem Frühstück über die Landstraße 84 nach Hünfeld u nd von dort nach Fulda, wo wir kurz Rast machten, um den Dom und die gegenüberliegende Orangerie zu besichtigen, da wir im nächsten Jahr eine Tour nach Fulda ins Programm nehmen wollen, also ein Appetitholen nur.. Es ging weiter nach Lauterbach ,Herbstein, Schotten, Hartmannsheim, wo wir noch kurz eine Mittagsrast in einem Biker freundlichen Gasthof machten, über Gedern, Nidda Bad Homburg, Hofheim, Rüsselsheim. bis Gustavsburg.Dieses Wochenende hat die Truppe wieder einmal zusammengeschweisst.

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