Brunch - Ausfahrt endet mit Eisessen am 30.09.2007

Von Detlef Hennig

In Voraussicht eines eventuell doch miserablen Wetters, machten sich die Hexagonfreunde Mainspitze mit Bruno, Claudia, Detlef, Elke, Günther, Inge und Lutz, auf den Weg nach Oppenheim zum brunchen. Von der Tankstelle bei Laubenheim auf dem direkten Weg zur Landskrone bei frischen 14 Grad. Der Brunch in der Landskrone ist preisgünstig, empfehlenswert und sehr reichhaltig und bietet sogar einen Schokoladenbrunnen. Auch die scharfen Chicken Wings und Spare Ribs mundeten den Rollerfahren, zu denen Petra noch stieß, die, da schwer erkältet, es vorgezogen hatte, mit dem Auto nachzukommen. Nach dem Brunchen stieß Jürgen noch zu uns, der wahrscheinlich auf seine schlanke Linie achten wollte und deshalb den Brunch auslies. Danach ging es gemeinsam in den Untergrund von Oppenheim, nachdem wir zuerst mit "modischen" Helmen ausgestattet wurden.

Oppenheim ist mit Kellergewölben durchzogen, teilweise bis 5 Stockwerke, die epochenmäßig bis zur Römerzeit zurückreichen. Bekannt ist noch das 1983 "versinkende" Polizeiauto, da die Hohlräume teilweise nachgegeben haben. Nach dem 2. Weltkrieg hat man die Keller abgemauert und so die Luftzirkulation unterbrochen. Der Lehm rutschte damit ab und gab so dem Druck von oben nach. In mühevoller Kleinarbeit wird dies nun restauriert, die Keller wieder aufgemacht und abgestützt. 640 m sind freigegeben, aber 6000 qm warten noch darauf entschlüsselt zu werden. Die interessante Führung dauert ca. 1 Stunde. Interessanterweise verlaufen die Gänge nicht unter den Häusern, sondern vor den Häusern und die Nachbarn haben sich durchaus unter Tage getroffen. So konnte man durchaus auch ungesehen mal schauen, ob sich die Nachbarin alleine im Nachbarhaus gerade langweilt. ...weitere Informationen

Überraschend war schon, dass hier sogar an jeder Ecke digitale Leuchtschriften angebracht sind, die die Uhrzeit zeigen (oder hat da etwa jemand sein neues Spielzeug ausprobiert).

Kaum aus den Kellern draußen überraschte uns dann freundlicher Sonnenschein mit 20 Grad. Lutz, als Lokalpatriot (was nichts mit den umliegenden Kneipen zu tun hat), übernahm die Führung, da wir noch ein paar Kilometer "rollern" wollten. Über Dexheim, Schwabsburg, und Zornheim landeten wir schließlich wo wohl: In einer Eisdiele in Nieder-Olm. Im Dolomiti wurden wir dann mit großen Eisbechern verwöhnt. Es gab tatsächlich Leute, die eine Tiramisuplatte für 4 Personen bestellt hatten. So zumindest sah das aus (Gell Günther?).

Nach diesem doch schönen Tag, begann die Heimfahrt und nach Laubenheim verabschiedete man sich bis zum Stammtisch am Donnerstag.