Rollertour des Bankhauses Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA vom 30.06. - 01.07.2007

Von Detlef Hennig

Die Hexagonfreunde Mainspitze unterstützen die Kundenveranstaltung des Bankhauses Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA, der größten Privatbank Europas.

Der Club wurde gefragt, ob er behilflich wäre, eine Rollertour zu organisieren. So wurde die Tour durch Rheinhessen bis zum Donnersberg und nach Bad Kreuznach ausgearbeitet. Die Motorroller stellte die Piaggio Vertretung Peter Rippert in Königstädten zur Verfügung. Das "Catering" übernahm unsere Petra und Elke, die gleichzeitig als Pressefotograph agierte, während Petra sich um den Einkauf und die Logistik kümmerte.

So wurde auf einem Parkplatz ein Frühstück mit wunderschönem Blick in die Weinberge hergerichtet. In Dannenfels im Kastanienhof war das Mittagessen organisiert und auf der Landsburg Obermoschel gab es dann noch Kaffee und Kuchen.

Von der Gepäckannahme der Teilnehmer bis nach Bad Kreuznach hin und zurück und nochmals umgekehrt, legten die beiden in ihrem Renault Espace ca. 400 km zurück und leisteten Schwerstarbeit beim Catering. 2 Clubmitglieder, Günther und ich, übernahmen die Begleitung und Führung der Tour.

Die Tour selber war landschaftlich sehr schön und umfasste ca. 135 km. Der Spaß am Samstag fing dann schon bei der Übernahme der Roller an. Der erste Anblick der MP 3 lockte doch etwas komische Blicke hervor, die nach den ersten Metern Probefahrt in breitem Strahlen endete, dass den ganzen Tag über anhalten sollte. Ein Teilnehmer lernte auch durchaus mit einer Regenhose zu kämpfen und die Frage nach dem Reißverschluss vorne lockte doch ein kleines Lächeln bei unserer Petra hervor. "Entweder die hat en Reißverschluss oder die isch wasserdicht" war die Antwort. Auch das dies angeblich eine "Frauenhose" war, nahm man pikiert zur Kenntnis, war aber nach den ersten Kilometer froh, die Hose anzuhaben.

Die Fahrt erfolgte dann problemlos, wobei die Fahrerin einer NRG Power (50 ccm) in den Kurven die Geschwindigkeit entdeckte und nicht mehr vom Gas ging. Ich hatte vorne den Eindruck auf meiner 125er Beverly "gejagt" zu werden, durfte ich doch die Gruppe dahinter nicht aus den Augen verlieren, auch wenn Günther hinten auf die "Schäflein" aufgepasst hat. In Obermoschel gab es dann auf der Landsburg Kaffee und Kuchen. Da einer der Teilnehmer sich weigerte, die Kaffeeteilchen zu probieren meinte Elke: "Glaubscht Du mir han jetzt 2 Tag lang back und Du isch jetzt nix. Jetzt wird gess". So freundlich aufgefordert, konnte der junge Mann dann doch nicht widerstehen.

Danach nahm man Bad Kreuznach als Ziel, denn hier war die Teilnahme am Rittermahl geplant. Der junge Mann meinte sich bei Elke revanchieren zu müssen und sagte: Und ihr fahrt jetzt gemütlich mit dem Auto ins Landhotel und könnt direkt in die Sauna, während wir auf den Rollern fahren "müssen". Elke meinte: "Mir müsse jetzt do hochrase und euer Siebegangmenue koche, damit des fertig isch, wenn ihr kommt". Das verdutzte Gesicht war fotoreif.

Die Fahrt durch das Moschel- und Nahetal mit dem Rotenfels bei Bad Münster am Stein Ebernburg war dann der Höhepunkt der Tour und das Rittermahl war ein echtes Erlebnis. Vor allem wurden alle Teilnehmer bei Betreten des Gewölbes mit einem Adelstitel bedacht. So avancierten unsere 2 Hübschen zu "Prinzessinnen von Obermoschel", ohne das der Ansager was von der Catering Tour wusste. Bewaffnet mit Dolch und Kochlöffel machte man sich über Sülze, Suppe, Schweinhaxe und Käseplatte und Kuchen her. Lachen mussten wir dann aber doch, als Elke den bewussten jungen Mann fragte, ob es denn schmeckt.

Am Sonntag Morgen ging es dann direkt auf der L 420 zurück und nach 55 km pünktlich um 11:00 wurden die Roller wieder abgestellt.

Einige Teilnehmer hatten tatsächlich Tränen in den Augen und einer wollte mit der X8 auch glatt nach Rosenheim nach Hause fahren. So war das Event ein Riesenerfolg mit lauter strahlenden Gesichtern, was nach Wiederholung "schreit". Vielen Dank auf alle Fälle an die beteiligten Mitglieder, vor allem an Petra und Elke, die die Logistik bravourös im Griff hatten.

Ein Teilnehmer hatte wahrscheinlich sein schwarzes Wochenende. Erstmal (trotz Anwesenheit) verpasste er den Transfer zu den Rollern, auf der Fähre ging ihm der Motor aus, er machte sich aber nicht bemerkbar, mußte also nochmals abgeholt werden. Angekommen auf dem Hamburger Flughafen, kam sein Gepäck dann nicht vom Förderband, das aber Haus- und Autoschlüssel enthielt. Da seine Frau in Rostock weilte, mußte er sich bis zum Abend gedulden, bis sein Gepäck nachgeliefert wurde. Er hat unser aller Mitgefühl.

Bildergalerie