Männertour - Mecklenburgische Seen im Mai

Von Günther Fischer

MPG-ist die Abkürzung für Medizin-Produkte-Gesetz
aber nur im harten Leben
im richtigen Leben steht das natürlich für die
DREI ON TOUR M ichael - P eter - G ünther
.....und 7 Tagen mit dem Ziel = MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE

1.Tag

los geht`s nach ein wenig Schlaf für Peter (er hatte Nachtschicht) um 11 Uhr am ausgemachten Treffpunkt A66 - Aral-Tankstelle Höchst. Und wie das Leben halt manchmal ungerecht sein kann, nach wochenlangem Sonnenschein folgte promt .........na was schon........ trüber Himmel mit Schauern und schlechten Prognosen. Doch das lässt einen richtigen "Mopet"-Fahrer doch nicht aufhalten und so gings auf der A5+A7 von FRANKFURT über KASSEL bis nach GÖTTINGEN. Dort konnte der Himmel seine Schleusentore nicht mehr halten und es schüttete aus Kübeln. So fuhren wir tapfer weiter bis zu unserem ersten Ziel in ST. ANDREASBERG. Nachdem wir uns "trockengelegt" hatten, gings tapfer zu Fuss wieder raus in den" Regen und zum Italiener. Nach dem Essen sag die Welt dann schon wieder besser aus, und mit der Hoffnung auf Wetterbesserung gings in die Falle.

2.Tag

Der nächste Morgen,...........Blick aus dem Fenster, und............es regnet !!!! Aber unsere Erfahrung sagt uns, so ca. ab 10 Uhr hört das wieder auf, und genau so kams auch. Aufgesessen und los geht`s HERZBERG - BRAUNLAGE - weiter über BLANKENBURG - HALBERSTADT nach MAGDEBURG. Dort konnte Peter viel Geld sparen, da ihm die neue Motorad-Jacke, die er als sichere "Waffe" gegen eindringendes Wasser einsetzten wollte, nicht passte. Also auf, und bei mittlerweile strahlendem Sonnenschein geht`s weiter über BURG - GENTHIN - ROSSDORF - KLEINWUSTERWITZ - KLITSCHE nach RATHNOW. Dann über NEUSTADT - BUCKWITZ - WUSTERHAUSEN - KYRITZ - STOLPE - KANZOW - BORK bis nach HERZSPRUNG und dort nach FRETZDORF um den Rest auf der A24-A19 in Richtung ROSTOCK bis nach WAREN - MALCHOW zurückzulegen. Angekommen in BAD STUER am südlichsten Zipfel des PLAUER SEES bezogen wir im SEEHOTEL Stuersche Hintermühle unser Quartier für die nächsten 2 Tage.

3.Tag

Die Wahl des Hotels erwies sich als optimal. Ruhige Lage, gutes Essen und prima Zimmer. Von hieraus gings zur Erkundung der Gegend nach MALCHOW - WAREN also um den Malchower See - Fleesensee - Kölpinsee - und M Ü R I T Z. Und ---- wie kanns nicht anders sein --- das bei schönstem Wetter !!!!!!

4.Tag

Damit wir nicht zu übermütig werden - der Himmel ist bedeckt und es sieht verdammt nach ??? ja Regen aus. Aber unbeirrt folgen wir unserer Planung und verlassen den Plauer See um über GOLDBERG - STERNBERG - Richtung BRÜHL nach SCHWERIN zu fahren. Dort wohnen wir zentrumsnah im NORDLICHT. Und wieder ist uns der Wettergott hold - zu einem ausgedehnten Stadtbummel lässt er doch glatt wieder die Sonne scheinen. Also auf gehtís per pedes zu einer ausführlichen Stadt-Erkundung. Anziehungspunkt natürlich des oft erwähnte Schweriner Schloss gleichzeitig auch Sitz der Landes-Regierung. Abendessen dann in der Puschkinstrass im Kartoffelhaus.

5.Tag

Der fünfte Tag steht unter der Überschrift "Antritt der Heimreise" und wir, nachdem wir das Hotel verlassen hatten wieder mal im ??? ja Regen. Dieser Zustand sollte uns dann den ganzen Tag auf der 300 km langen Fahrt bis nach HAMELN begleiten. Der Weg war das Ziel - man musste sich die schöne Landschaft immer nur bei Sonnenschein vorstellen und das langsam immer irgendwo eindringende Wassr vergessen. Über LUDWIGSLUST - DANNENBERG - UELZEN - CELLE bei heftigen Sturmböen auf der Autobahn dann um HANNOVER weiter auf der A37 bis Ausfahrt LAUENAU und dann über BAD MÜNDER nach
H A M E L N. Dort wohnten wir in der ALTSTADT-WIEGE auch wieder im Zentrum der Stadt. Mittlerweile wieder mal trocken von oben, so dass unserem Stadtbummel nichts mehr im Wege stand. Also auf und wieder ins Kartoffel-Haus, aber diesmal in der Kupferschmiedestrasse, denn wir sind ja nicht mehr in Schwerin.

6.Tag

Nach dem Frühstück und gemischtem Wetter, gings auf die Heimreise. Durch das wunderschöne W e s e r t a l fuhren wir über BODENWERDER nach HOLZMINDEN - über BEVERUNGEN nach BAD KARLSHAFEN und weiter nach HANN. MÜNDEN. Auch die Sonne zeigte sich wieder. Der weitere Heimweg auf der A7-A5 verlief bis auf einen Wolkenbruch ohne weitere Zwischenfälle.

Wir sind wieder wohlbehalten zuhause angekommen und wie bei jeder Tour um viele Eindrücke, schöne Erlebnisse, und natürlich Erfahrungen reicher geworden.

P.S.
Gut dass Günther sein NAVI (Eigenbau) mit hatte, denn es hat sich auf dieser "Tour erwiesen, dass nur ein "wasserdichtes" NAVI ein gutes NAVI ist - lach.

Tourenplanung und Führung: Günther Fischer