Anrollern - 28. Anlassen in Niedergründau am 19.04.2009

Von Inge Schulze

Zum 28.Mal rief der VCM-Frankfurt zum traditionellen Anlassen in die Bergkirche nach Niedergründau. Tausende Motorradfahrer und natürlich wir mittendrin, folgten dem Ruf von Pfarrer Rupi.

Am Start in Gustavsburg um 8.30 Uhr fanden sich Axel, Claudi, Lutz mit Tochter Lisa, Elke mit Gabi, Bruno mit Maria als Sozius, Melanie aus Heidesheim. Die das erste Mal mit Ihrer Hexe dabei war, Inge sowie Klaus Reinheimer mit seiner Frau als Sozius auf einem 650er Burgi.

Gleich zu Anfang sprang mein Roller nicht an, aber mit Starthilfe ging es gleich darauf los auf die Autobahn, wo auf dem Rastplatz STADTWALD in der Nähe des Flughafens FFM unser Freund Mühlo aus Usingen warten wollte.

Diesmal also mal nicht Günther als Extrastation, den wir zwar vermissten, der aber sicher noch keinen neuen fahrbaren Untersatz hatte, da seine Hexe im vorigen Jahr mal kurz mit ihm in die Wiese abbog und dabei zerbröselte.... dachten wir. Doch davon später. Am Rastplatz angekommen, welche Überraschung, dort wartete auch Helge auf uns, der sich als stolzer Besitzer einer 180er Hexe bereits im Internet auf unserer Homepage vorstellte und nun mit uns fahren wollte.

8 Hexen, 1 X8 und ein Burgmann nun "on the road" im strahlenden Sonnenschein unterwegs zur Bergkirche, wo wir dann auch gleich wieder in der ersten Reihe parkten, wo sonst. Jetzt hatte Lutz ein Lichtproblem, aber da wir früh genug waren, hatten Bruno und Lutz Zeit sich des Problems anzunehmen.

Plötzlich kommt uns auf der Straße nach oben zur Bratwurst und dem Kaffee ein X9-Fahrer mit Groß-Gerauer Nummernschild entgegen, der sich dann als unser Günther entpuppte, der hatte sein Geheimnis bis heute aufgehoben um uns hier zu überraschen. Willkommen zurück beim "fahrenden Volk". Also fast komplett konnten wir bei den Genüssen vor der Kirche dem Gottesdienst entgegensehen. Dieser war wie immer ein Erlebnis, eine Trauung und zwei Taufen ließen ihn zu einem besonderen Fest werden. Die Mischung der Menschen, die sich hier treffen übertrifft alle Vorstellungen, es ist egal, mit welcher Maschine, wie viel PS oder mit welchen Klamotten man hier auftaucht. Wichtig ist dass man hier ist, dass ist schon einmal ein guter Weg...Die Musik der Gruppe -rent-a-band- war wie gewohnt rockig und mitreißend.

Das Motto war in diesem Jahr "zurückschalten.. wer hastig läuft- tritt fehl." Wie wahr.. wir können froh sein, dass wir erstens nur so wenig PS haben und eben durch unsere Automatic nicht zurückschalten brauchen, grins.

Denn wir haben auf unseren Touren immer genug Zeit auch nach links und rechts zu schauen, das macht die Sache ja auch aus, oder?

Nach dem Gottesdienst wollten wir wie immer aufsitzen, starten, mit dem Konvoi fahren aber denkste, mein Roller wollte wieder nicht und es war auch nach verschiedenen Versuchen nicht möglich, ihn wieder zum Laufen zu bringen. Aber wir sind ja flexibel, danke hier an Maria und Günther, die sich dann als "Paar" fanden und Sozius fuhren, damit ich mit Bruno gemeinsam auf dessen Hexe weiterfahren konnte.

Die Motorradgemeinde ließ uns wieder dazwischen und so rollte der Konvoi mit uns weiter Richtung Gelnhausen vorbei an der Ronneburg. Unterwegs bogen wir dann alle Richtung Büdingen ab, da wir über Nidderau, Karben, Bad Homburg, Oberursel bis nach Kelkheim rollerten, wo wir uns zum GIMBACHER HOF durchfragten, um dort diesen herrlichen Tag bei MIKAAB (Mittagessen-Kaffee-Abendbrot) zu beenden. Ein Tisch war schnell gefunden und wer sich an Nachbartischen kurz von seinem Stuhl erhob, hatte darauf keinen mehr, denn wir mussten ja schliesslich eine große Runde schliessen.

Alles war bestens und die Bedienung war allein schon eine Reise wert. Hier wurde nun noch etwas geschwatzt und neue Termine ausgetauscht bevor sich die Gruppe teilte um in Richtung Heimat zu fahren. Mühlo und Helge fuhren links, wir rechts ab und kamen über Hofheim, Wicker, zurück auf die Autobahn, der wir dann nur noch wenige Kilometer folgten bis alle daheim waren.

Bruno und ich konnten dank der Hilfe von Klaus dessen Motorradhänger direkt anhängen und dann mein Hexlein holen, das ja noch in Niedergründau wartete. Um 23.30 Uhr waren wir dann alle in den Betten bzw. Garagen. Inzwischen ist die Hexe wieder flott, danke auch für die vielen hilfreichen Tipps vom Hexenschrauber Karl-Heinz vom Forum!! Man sieht sich in Bingen, klar!?

Das Feedback von allen die mit waren, ist positiv, also denke ich, dass auch am 29. Anlassen in Niedergründau der harte Kern wieder dabei sein wird.

Bis dahin eine schöne Saison.....