Ausfahrt zum Kloster Engelberg am 7. Juni 2009

Keine Wallfahrt sondern - wie könnte es auch anders sein - eine Rollerfahrt zum KLOSTER ENGELBERG
Von Günther Fischer

Tag des Ausflugs:
im Juni am Tage 7 im Jahr 2000 und derer 9

es waren dabei:
Inge-Bruno - Petra-Detlef-Daniel - Claudi-Lutz-Cookie
Melanie - Maria-Gisbert - Jürgen - Axel - Günther

Diesmal war der Start nach Leeheim verlegt, und entgegen der Annahme von Inge staunte ich nicht schlecht, als dann mit der entsprechenden Geräuschkulisse zehn Rollern und einem Motorrad vor meiner Tür standen.

Los gings durch die Ebene des hess. Rieds, durchs Mühltal über Gross-Bieberau und Brensbach, vorbei an einer Wiese, die ich schon mal näher kennen lernen durfte, nach Höchst. Ganz in der Nähe folgten wir einem sich am Fuße der Burg Breuberg hoch schlängelnden Weg bis zu einem Parkplatz unterhalb der Burg. Der Platz war wie für uns reserviert, jedoch fehlte der ach so wichtige Kanaldeckel. Was jedoch nicht fehlte, war der von Inge besorgte gute Kuchen und Kaffee satt. So war also für das erste leibliche Wohl bestens gesorgt.

Weiter gings über Hügel und Täler des Odenwaldes Richtung Wörth am Main. Über Klein- nach Gross-Heubach und dann hinauf zum KLOSTER ENGELBERG.

Nach Erledigung des Pflichtprogramms, der Besichtigung des Klostergartens, wurde dann, wie könnte es anders sein, zielstrebig die Kloster-Schänke aufgesucht. Hier gab es neben dem zünftigen dunklen Klosterbier auch allerhand handfestes um die z.T. schon wieder knurrenden Mägen zum Schweigen zu bringen. So gestärkt hieß es wieder aufsitzen. Leider konnte ich nicht alle davon überzeugen, dass der Besuch des in Wörth befindlichen Schifffahrts-Museums sicherlich eine Bereicherung unserer Tour hätte werden können.

Zwischenzeitlich hatten sich am Himmel die bis dahin vereinzelt aufgetretenen Wolken zu einem Meeting verabredet. Und wie man weiß, bei einem Meeting kommt nicht immer was Gutes raus, so auch diesmal, nämlich Regentropfen, die im weiteren Verlauf der Tour auch noch in sehr konzentrierter Form auf uns niederprasselten.

Damit der Heimweg entlang des Mains bis Obernburg nicht zu langweilig wurde, durften wir, sicher als Ersatz für das Schifffahrtsmuseum, einen Life-Einsatz von Feuerwehr und Rettungswagen in Form einer Vollsperrung miterleben. Dieses Hindernis meisterten wir, nicht durch Fliegen auf Hexenart, sondern durch Schieben der Hexen.

Weiter dann, wie von einem Magneten gezogen, statt wie geplant nach Gross-Umstadt, wieder nach Höchst. Sowas nennt man dann auch Rundfahrt.

Um den Tag gebührend ausklingen zu lassen, steuerten wir mit der entsprechenden Ortskenntnis um Darmstadt herum. Mittlerweile hatten die Wolken ihr Meeting verlegt, sodass wir, zumindest von oben trocken, die Eisdiele in Griesheim erreichten. Dort konnten wir unsere Roller in Reih und Glied direkt vor der Eisdiele auf dem Marktplatz parken, bis auf einen Roller, der lieber alleine stehen wollte. Ab nun gibt's nicht mehr viel zu berichten, denn es gab für jeden Eis satt. Nachdem Detlef seinen unbändigen Drang nach Reinigung aller Windschutzscheiben befriedigt hatte, konnte er sich dann auch genüsslich seinem Eis zuwenden.

Und wieder reiht sich ein schönes Erlebnis an die vorangegangenen.

21.6.2009 - Günther