Ausfahrt nach Lembach/Elsass am 7. Mai 2011

Von Inge Schulze

Start : Feuerwehr Gustavsburg
Ziel : Lembach/Elsass
Strecke : insgesamt 320 km
Abfahrt : 8.00 Uhr
Ankunft: 21.30 Uhr

Mitfahrer:
Peter Bauer, Peter Tessmann(Pierre), Nicole Krolikowski, Andreas Weiss, Elke, Jürgen, Bruno, Inge, Franz u. Jutta, Claudi und Lutz ,Günther, Peter und Heidi, Andreas mit Tanja, Michael und Carmen, Willi und Petra, Franz und Marga mit dem Auto

Pünktlich wurde gestartet und in Laubenheim und Worms die zwei Ersatztreffpunkte angefahren um die gesamte Mannschaft dann Richtung Bad Dürkheim zuerst zu führen.

Es war eine lange Reihe, die durch Worms und Grünstadt entlang der deutschen Weinstrasse fuhr um die erste Rast wie gewohnt am Fass in Bad Dürkheim einzulegen. Das Cafe wurde gekapert, die Toilette gestürmt und nach ca 20 Minuten wieder aufgesessen um dann an Wachenheim vorbei durch Deidesheim, Edenkoben, mitten durch Landau, vorbei an Bad Bergzabern bis an Deutsche Weintor in Schweigen zu rollern. Hier wurde wieder eine kurze Rast eingelegt, es war trotz aller Eile inzwischen bereits 12.00 Uhr Mittag.

Ein Gruppenfoto vor dem Weintor musste noch sein, dann fuhren wir nach Frankreich rein, durch Wissembourg, um dann gleich an der 2. Ampel, diesmal nicht am Kreisel!! Meldung zu bekommen, dass welche fehlen. Es stellte sich heraus, dass das Motorrad von Andreas Elektronikprobleme hatte, die nicht gleich gelöst werden konnten. Also entschloss man sich, da ja der Termin in Lembach zur Führung im Four-à-Chaux um 13 Uhr fest gebucht war, die Maschine stehen zu lassen und auf der Rückfahrt dann weiterzusehen.

Wir fuhren dann ein gemütliches Stück durch das Elsass, ca 15 km und erreichten das Four-à-Chaux pünktlich um 13.00 Uhr, wo der "Führer" schon auf uns wartete. Somit konnten wir unser dort geplantes Picknick nicht mehr stattfinden lassen und stürmten sogleich bergan mit der Führung.

Diese war sehr interessant und der eine oder die andere konnte mit Fachwissen glänzen. Alles in allem war die Führung über 2 Stunden eine Bereicherung und wir haben wieder was dazugelernt. Mancher bekam Lust dazu, weitere Festungen der Maginot-Linie zu besichtigen. Kommt Zeit, kommt Rat! Die Bilder sprechen für sich, denke ich.

Dann starteten wir wieder Richtung Wissembourg um erstens zu schauen, wie das Motorrad wieder flott zu machen sei, zweitens um endlich zum versprochenen Flammkuchenessen zu kommen.

Heidi, Peter, Andreas und Willi sowie die "Autofahrer" kümmerten sich um die Maschine, der Rest folgte mir nach.
Das Lokal "Klein Venedig", das wir wie immer aufsuchen wollten, war geschlossen aber wir fanden schnell Ersatz und wurden bestens versorgt.

Die Reparateure kamen auch bald, nachdem sie eingesehen hatten, ohne ADAC nicht viel ausrichten zu können.

Um 17 Uhr saßen wir dann immer noch fröhlich schmausend in der Sonne und trennten uns dann wieder in gewohnter Manier. Die einen fuhren gen Heimat die anderen schleppten Andreas nach Deutschland bis ans Deutsche Weintor um dort ausgezeichnete Hilfe vom ADAC zu bekommen. Andreas konnte selbstständig heimfahren, das Motorrad musste nicht aufgeladen werden. Die "Reparaturgruppe" machte aus der Not eine Tugend und wartete auf der Sonnenterasse der Gaststätte am Deutschen Weintor auf die technische Hilfe und konnte den etwas durcheinander geraten Tag dort bei einem Kaffee ausklingen lassen.

Inzwischen fuhren wir fast den gleichen Weg wieder zurück Richtung Heimat, es war inzwischen schon spät und wir hatten noch gut 160 km Rückweg vor uns. Tankstopp musste auch noch sein und so rollerten wir mehr oder weniger entspannt an Bad Dürkheim vorbei, Richtung Freinsheim nach Frankenthal um von hier nach Worms und wieder auf die B9 zu kommen, wo eigentlich Günther über die Brücke gen Heimat abbiegen wollte. Er konnte allerdings mit einem Eis noch bis nach Nierstein gelockt werden. Dort angekommen wollte der Eisladen gerade schließen doch wir bekamen alle noch schnell ein Leckeis auf die Hand. Günther musste sich nun sputen um noch die letzte Fähre zu erreichen.

Alles in allem waren wir, wenn auch "gesäßgeschädigt" von der Tour begeistert und unsere "Neuen" NicoleMP3, Peter (Pierre)MP3 und Andreas Weiß Xevo 400 haben trotz allem vor, die nächste Tour wieder mitzuerleben.

Ich hoffe, dass es auch unseren Freunden Lutz, Claudi, Franz und Jutta sowie dem Clubhund Cookie, Freude gemacht hat, wieder einmal mit der Mannschaft unterwegs zu sein.

Danke sagen
Inge und Bruno