Ausfahrt vom 21.10.2012 nach Bernkastel-Kues (Abschlussfahrt)


Von Peter & Inge

Mitgefahren sind:
Peter, Inge & Bruno, Günther, Heidi & Peter, Gisbert & Maria, Franz & Jutta, Axel, Nicole, Elke und Andreas und Kornelia.

Morgens um 9:00 trafen wir uns in Mainz am Mombacher Kreisel und von da ging es Richtung Bingen.

Ab Heidesheim wurde aus der Fahrt ein Blindflug, da teilweise undurchschaubarer Nebel nur durch langsame Fahrt zu durchdringen war. Aber das Licht, welches hier herrschte war richtig mystisch.
In Ingelheim musste Kornelia leider abbiegen, da sie Schwierigkeiten mit der Sicht (Brille/Visier) hatte.

Vor Bingen lichtete sich der Nebel ,die Germania auf der anderen Rheinseite grüßte uns und Nebelbänke lagen wie Kissen auf dem Rhein... herrliches Panorama. Wir fuhren von jetzt an ausschließlich bei strahlendem Sonnenschein, über Stromberg, Seibersbach, Argenthal, Simmern und noch vielen anderen kleinen Orten, die wir alle bisher nicht kannten.

Es ging bergauf, bergab, durch Haarnadel Kurven, über schmale Strassen die zum Teil sehr eng und stark beschädigt waren aber wir hatten alles in Griff . Die Strecke herunter nach Kröv war sehr kurvenreich und erinnerte an Italien.

Die Aussicht auf Kröv von oben auf unserem Weg war schon toll, die Mosel floss träge dahin, eine Burg, die sonnigen Weinberge in allen Herbstfarben leuchtend...wie im Bilderbuch.
Apropos Wein...Kröv ist bekannt durch seinen "Kröver Nacktarsch"

Wir kamen so gegen 13.00 Uhr in Kröv an und hatten Glück bei der Parkplatzsuche. Denn mit 12 Rollern einen zu finden ist ja auch nicht einfach. Und ganz in der Nähe war auch schon eine Gaststätte mit einer Außenterrasse, mit Blick auf die Mosel. Herrlich!

Gestärkt durch ein gutes Essen und Alkoholfreies Weißbier ging es dann weiter nach Bernkastel-Kues an der Mosel entlang. Leider verließ uns Axel hier schon, er wollte nicht so spät nach Hause kommen dieses Mal.

Hier war die Suche nach einem Parkplatz nicht so einfach, denn Bernkastel war sehr stark besucht. Ich hatte das Gefühl, wir sind in Rüdesheim in der Drosselgasse.
Da wir keine Chance hatten, alle zusammen einen Platz in einer Eisdiele oder Cafe zu bekommen, teilten wir uns in kleine Gruppen auf und verabredeten ,uns wieder um 16:00 Uhr auf dem Parkplatz zu treffen.

Das Städtchen beeindruckte uns wieder mal durch seine Fachwerkbauten, enge Gässchen und verwinkelt gebaute Häuser. Sicher waren wir auch hier nicht das letzte Mal!!??
Um 16:30 traten wir die Heimreise an und waren uns einig, auf einem schnelleren Weg, (B50) zu fahren. Die Fahrt war trotz Schnellstrasse abwechslungsreich, da die Landschaft weit sichtbar war und der Herbst sich von seiner besten Seite zeigte.

Wir fuhren bis Rheinböllen auf der B 50 , Andreas zweigte hier Richtung Autobahn ab und der Rest der Truppe fuhr tanken.
Als wir wieder losfahren wollten, streikte die X8 von Elke und wollte nicht mehr anspringen. Da war wieder Bruno gefordert. Doch leider konnte er trotz vieler guter Tipps von Freunden nichts ausrichten.

Ich fuhr mit der Truppe über die Autobahn nachhause. Inge und Bruno blieben bei Elke, bis der ADAC kam.

Es war eine schöne lange Abschluss Tour, (240 km) hatten Spaß und super schönes Wetter.

Peter Bauer

Inge, das letzte...

Zu dem Thema ADAC.. Bruno konnte nur feststellen, dass es der Anlasser nicht sein konnte, da dieser ja rund lief. Auseinanderbauen wollte er den Roller auch nicht, da es schnell dunkel wurde. Also, bestellte Elke den ADAC, der in ca. 1 Stunde kommen sollte. Wir warteten in der Tankstelle und stärkten uns mit einem Kaffee. Als der "Gelbe Engel" dann kam, bot er uns an, den Roller aufzuschrauben, um nachzuschauen und konkret den Fehler deklarieren zu können. Elke hoffte auf ein Wunder, um vielleicht doch noch selbst nach Wiesbaden rollern zu können.

Gesagt, getan. Er fing an, die Schrauben zu lösen, nicht ohne sich bei Bruno zu vergewissern, welche überhaupt aufzumachen seien. Das Ergebnis lautete: Die Mitnehmerscheibe ist abgenutzt und konnte so den Antrieb nicht mehr bewegen!. Also, doch ABSCHLEPPEN. Eine weitere Stunde verging, denn es musste ein Fahrzeug aus Bad Kreuznach geordert werden.

Bruno half dann noch auf die Rampe aufladen und festzurren, dann konnten wir auch Richtung Heimat starten. Elke mit ADAC, wir mit unseren HEXEN. Gegen 22 Uhr waren dann alle wieder mehr oder weniger heil daheim

Danke Peter für dieses tolle Abrollern.

Inge