Wochenende 28.-30.Juni 2012
Siegerlandhotel in Freudenberg


Von Inge Schulze

Mitfahrer: Andreas und Kornelia, Bruno, Karl-Heinz, Maria und Gisbert,Melanie und Nicole.
Fahrer: Inge

Nachdem die verschiedenen Wetterapps alle aussagten... Freitag und Samstag 80% Niederschlag, wurde kurz vor Feierabend am Donnerstag beschlossen, mit dem Auto zu fahren. Aufgrund eines glücklichen Zufalls konnten wir einen 9-Sitzer Vivaro mieten und so ging es statt 10 Uhr erst um 12 Uhr los. Zuerst eine Stärkung gegen die Aufregung im Ocean Paradies, dann auf die Piste.Wir fuhren die Bäderstrasse bis Nassau, dann über Oberelbert, die kleinen Straßen bis Montabaur, von dort immer durch Pfützen und kühle Wälder bis zu unserem Ziel in Freudenberg. Unser Navi, von der Stimme Steffi geführt, wurde bei Ankunft von Bully Herbig abgelöst... Hurra, wir sind da!!, Danke Melanie...

Wir wurden im Siegerlandhotel herzlich empfangen, zwar nicht wie alle Motorradfahrer bereits auf dem Parkplatz mit einem "Kölsch", aber nicht weniger fröhlich.
Nachdem wir alle unsere Zimmer bezogen hatten, wurde ein Rundgang beschlossen, bevor wir uns zu dem abendlichen Reigen am Büffet einfinden wollten.
Gesagt getan, der "Haushund" war gleich mit von der Partie und so genossen wir nach dem langen Sitzen den Spaziergang durch das kleine beschauliche Städtchen Freudenberg.
Die Fachwerk- und Schiefergedeckten Häuser erinnerten uns ein wenig an Herrstein. Gelebtes Museum, überall ein wenig Individualität. Zwischen den Häusern kleine Sitzecken, ein Küchenschrank aus Omas Zeiten zum Hasenstall umfunktioniert. Einfach schön..
Nachdem wir zurückgekehrt waren, das lecker Büffet genossen hatten war die Frage, was tun mit dem angefangenen Abend???
Die Spielsucht kam durch, und so kickerten die einen, die anderen warfen sich mit Pfeilen (Dart).. Billard wurde erfolgreich ausprobiert, jedenfalls sah es aus als würde es allen Spaß machen!
Am nächsten Morgen beim Frühstück, das gut und reichlich war, Vesperpakete wurde aber trotzdem vorgesorglich geschmiert, wurde besprochen, wohin die Reise gehen sollte. Die Wahl fiel auf die Atta Höhle in Attendorn und den Biggesee anschließend, falls das Wetter mitspielt.
Gesagt getan, alle Mann (Frauen) ins Fahrzeug und dann immer geradeaus nach Olpe, von dort nach Attendorn und dann gleich zur Führung in die Höhle.

Es ging treppauf, treppab, durch Diätgänge, Königshallen, eins schöner als die andere. Schade war, dass man nicht so lange schauen konnte, da die nächste Gruppe dicht hintendran war.
Paparazzi ging es schlecht, FOTOVERBOT, nur einmal sagte der junge Mann der uns hier alles erklärte, "wir kommen an einem See vorbei, da können Sie sich mal ein Bild davon machen..."Hat sie oder hat sie nicht???
Danach Souvenirs, Höhlenkäse, Postkarten kaufen und weiter zur Bimmelbahn, mit der wir dann an den Biggesee geschaukelt wurden. Dort sind wir dann ein wenig gelaufen um den See, haben ein wenig geruht, zu dritt , allein, im Stehen, den herrlichen Ausblick genossen, die Sonne begrüßt und einen Wettbewerb im Steine Weitwurf angezettelt. Andreas war eindeutig Sieger. Wir haben den Stein plumpsen gehört!!

Zurück auf der Staumauer gönnten wir uns ,den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend, einen kleinen Imbiss im Leuchtturm und konnten dann direkt von dort mit unserem Bummelzug wieder zurück ans Auto gelangen.

So hatten wir den Tag gut verbracht, dem Wetter entsprechend.

Das Abendbrot war heute etwas ruhiger, am Vorabend hatte uns nach dem Essen eine anwesende Gesangsgruppe von 31 Frauen mit einem Repertoire Ihres Könnens beglückt.

Am besten hat scheinbar der Nachtisch geschmeckt, weil der Weg dorthin immer gut besucht war.

Dann wurde beschlossen, einen Spieleabend mit Karten einzulegen, die Einen spielten Rommee, die Anderen versuchten Monopoly mit Karten zu erlernen. Nachdem ich vom Nachbartisch nur Summen von mehreren Millionen als Forderungen hörte, war ich froh, Rommee zu spielen.
Kurz vor Mitternacht löste sich dann die Spielhölle langsam auf.

Am nächsten Morgen wurde dann nach dem Frühstück gepackt, bezahlt und das Gepäck verstaut. Dann hatten wir den Tag mit einem weiteren Spaziergang durch Freudenberg und dem Besuch des dortigen Technik Museums verplant. Hier wurden heute Schmiede, Holzdampffahrzeuge und Dampfmaschinen aller Art erwartet.
Wir waren alle sehr beeindruckt und staunten über die Fertigkeiten der verschiedenen Schmiedemeister. In der Scheune konnte man die Ausstellung an sich bewundern die über technisches Gerät der Bauern sowie Fahrzeuge der damaligen Zeit gut bestückt war. Außerdem konnten wir den Bauwagen aus der Sendung Löwenzahn vom Peter Lustig besichtigen in der Scheune und ein Gewitter mit Platzregen rund um diesen Bauwagen erleben.

Dann mussten wir leider langsam an den Heimweg denken, denn wir wollten noch kurz in die Eisdiele in Limburg...

Die Fahrt wurde wieder aufschlussreich, ganz entspannt für einige, und in Limburg angekommen fanden wir nur einen Parkplatz auf der anderen Lahnseite, da hier Stadtfest war. Nach einem kleinen Rundgang konnten wir in einem Lokal mit großer Auswahl von Speisen und Getränken einen Imbiss, ein Eis oder nur was zu trinken genießen, mit dem Gefühl, auch ein wenig Tourist zu sein und gerne mal wieder hier vorbei zu kommen.

Jetzt noch die letzte Strecke auf der Autobahn bis nach Hause, alle umsteigen in die Privat PKW-s, vorher natürlich noch getankt und abgerechnet, dann das Leihfahrzeug gereinigt zurück und endlich um halb 8 daheim gewesen.

War anders als geplant, aber auch nicht schlecht, oder???
Danke dass Ihr dabei wart.

Eure
Busfahrerin... :-)
Inge