Flurgrabenkerb in Gustavsburg am 28.09.2008

Von Detlef Hennig

Der Einladung der Heinkelfreunde folgend trafen wir uns auf der Flurgrabenkerb zum Geschicklichkeitsturnier und der Segnung der Motorroller und Motorräder beim nachmittäglichen Gottesdienst.

Die Gewerbetreibenden hatten sich wirklich große Mühe gegeben und so war für Essen und Trinken gesorgt und dass Rahmenprogramm sehr schön gestaltet, was auf den Gottesdienst allerdings nicht ganz zutraf. (Wir sind halt von Rupi in Gelnhausen verwöhnt).

Zuerst ging es mit dem Geschicklichkeitsturnier los. Zwar versuchten einige von uns die Hindernisse im Geschicklichkeitsturnier zu meistern, doch stellt sich schnell heraus, dass die Hindernisse eher auf die kleinen Heinkelroller ,die einen Lenkereinschlag von 95% haben, eingestellt waren, Hexen also kaum eine Chance hatten. Die Fahrt über die Wippe haben aber Jürgen und Bruno mit Bravour gemeistert. Aber selbst die Heinkelfreunde stürzten zum Teil in dem engen Parcours.

Der ökumenische Gottesdienst mit anschließender Segnung war völlig neu für die Pfarrer. Leider wurde von den Schaustellern wenig Rücksicht genommen und so lief zum Beispiel der Auto Skooter einfach weiter. Für das nächste Jahr sei der Rat gegeben, dass dies anders organisiert werden müsste. Auch eine Abstimmung mit dem parallel stattfindenden Motorradtreffen der AMSC Bischofsheim wäre nicht schlecht gewesen und hätte sicherlich zu mehr Teilnehmern geführt.

Da eine anschließende Ausfahrt geplant war, machten wir uns nach Segnung fertig und es sollte in 10er Gruppen gefahren werden. Soweit wir das mitbekamen machte sich insgesamt dann 1 Zehnergruppe auf den Weg, und zwar 6 Roller (alle von uns) mit 2 Suzuki Motorrädern als Tourguide. Die wirklich "spannende" und wahrscheinlich lange geplante Ausfahrt über Ginsheim, Trebur, Astheim, dann Richtung Rüsselsheim, Bischofsheim zur Flurgrabenkerb zurück umfasste eine Gesamtstrecke von ca. 15000 m und wurde in einer Zeit von 1200 Sekunden absolviert. Auf Pausen unterwegs wurde bei dieser l a n g e n Ausfahrt verzichtet.

Richtig "ausgepowert" durch diese lange Ausfahrt rafften wir uns aber dann doch noch mal auf und fuhren auf den Neroberg in Wiesbaden um bei schönem Sonnenschein die Aussicht mit Capuccino und Kaffee zu genießen. Insgesamt hat es auf der Flugrabenkerb trotzdem Spaß gemacht.